BEPPOLINO INFO BEPPOLINO INFO BEPPOLINO INFO
Hallo,
wir hoffen ihr habt alle Schöne Sommerferien gehabt und konntet Euch ausreichend erholen.
Jetzt könnt Ihr Euch wieder auf Beppolino freuen, denn unser Training beginnt am 24. August 2010 um 15.00 Uhr, ausnahmsweise im Veranstaltungsraum der Räucherei, Preetzer Straße 35, Kiel – Gaarden . Die Turnhalle der Hans-Christian-Andersen Schule, wo unser Training normal von 15.00 – 18.00 Uhr stattfindet, ist an diesem Dienstag, wegen einer Einschulungsfeier geschlossen.
Bei unserer Ferienpassaktion auf der Katholikenwiese/Forstbaumschule, waren einige Kinder, die auch weiterhin gern Zirkusluft schnuppern möchten.
Ihr seid natürlich alle ganz herzlich eingeladen, bei uns mitzumachen, einfach vorbeikommen, das Projekt Zirkus ist für alle Kinder und Jugendlichen kostenlos.
Auch Eltern, die sich ehrenamtlich betätigen möchten, sind herzlich willkommen.
Falls Ihr Fragen habt zum Ablauf, Anfangszeiten usw.- einfach anrufen oder mailen: h.jaeger@awo-kiel.de od. 0431. 7 75 70 – 36.
Euer Beppolino Team
Am Freitag von 15.00 – 18.00 besteht zudem die Möglichkeit zu trainieren, Kostüme zu nähen oder Requistiten zu bauen.
AWO Kinder- und Jugendzirkus BEPPOLINO
“Wie alles begann….” ….stellt natürlich den Anfang vom Kinder- und Jugendzirkus Beppolino dar.
Der Kinder- und Jugendzirkus stellt sich vor.
Wie alles begann…
Sie nannten sich Springflöhe, waren zwischen sechs und 15 Jahre alt und trafen sich einmal in der Woche, um Trampolinspringen, Salto und Pyramiden zu üben so war das 1992. Und mit den Springflöhen begann die Geschichte vom Kinder- und Jugendzirkus Beppolino. Der Name Springflöhe entstand aus einer Lieblingsbeschäftigung der Kinder, dem Trampolinspringen, und ihrem quirligen Verhalten zur Gründungszeit, als die meisten etwa sechs Jahre alt waren und sich benahmen wie ein Haufen Flöhe. Einige feilten an ihrem Handstand und dem Salto, andere waren vor allem wegen der Pyramiden da. Oder aber der sportliche Gedanke stand im Vordergrund: Am schönsten ist es, wenn man bei der Übung der Beste ist. Der größte Reiz aber bestand für die meisten Flöhe darin, immer wieder was Neues auszuprobieren, zum Beispiel die Synchronsprünge. Immer am Donnerstag von 15.30 Uhr bis 17 Uhr ging es in der Gaardener Iltishalle im wahrsten Sinne des Wortes rund. Und der Andrang war groß: Trafen sich am Anfang 7 Kinder aus dem AWO-Bürgerzentrum Räucherei um Trampolinspringen zu üben, so wuchs die Gruppe schnell auf 30-35 Kinder, die regelmäßig zu den Treffen kamen. Auch bei den Springflöhen wurde neben dem Sport schon der Spaß groß geschrieben. Viele Kinder sind heute in ihren Bewegungsabläufen gestört, so stellte der Initiator Hans Jäger damals fest. In diesem Zusammenhang kam auch dem abschließenden Ballspiel am Ende des Nachmittags eine große Bedeutung zu. Und nicht zu vergessen: Zum Abschluss gab es immer Kakao und Kekse.
- Jonglage (Bälle, Keulen, Tellerdrehen)
- Einrad, Hochrad
- Ballbalance
- Zauberei (zersägte Jungfrau u.v.m.)
- Akrobatik (u.a. das Hochseil)
- Orientalischer Tanz
- Flags (Fahnen-Tanz)
- Clowns
Je nach Anlass werden verschiedene Elemente in den Aufführungen präsentiert. Kommt das ganze Repertoire zum Einsatz, so beträgt die Gesamtspielzeit fast 2 Stunden inklusive des Einmarschs der ganzen Gruppe zu Anfang.
Manege frei für den Mitmachzirkus heißt es, wenn der Zirkus mit seinen Requisiten anrückt. Hier kann jedes Kind einmal auf den Brettern die die Welt bedeuten stehen. Dazu stehen den Kindern mehrere erfahrene Mitarbeiter zur Seite. Bei so einem Spektakel werden mit Spiel und Spaß die motorischen Fähigkeiten weiter entwickelt und Selbstbewusstsein geschult. Es werden Zirkustechniken gelernt wie Diabolo spielen, Tücher und Balljonglage, fliegende Stäbe und Einrad fahren. Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Ziel ist es, auf eine kleine oder größere Aufführung hinzuarbeiten. Vorhang auf und Manege frei! heißt es dann für die Ferienkinder. Innerhalb weniger Minuten verwandeln sie sich in kleine Akrobaten, Clowns, Jongleure und Zauberlehrlinge. Ausprobieren ist angesagt: Vom Feuerspucken und Scherbenlaufen wie ein Fakir über Jonglieren mit Bällen und Keulen und Zaubern wie ein echter Magier bis zum Tellerdrehen wie ein Profi reicht das Mitmach-Angebot.
Bereits in 2001/2002 sind in Gemeinschaftsarbeit mit einem Tischler neue Requisiten (Zauberkisten, Schwertertrick, Kraftprotzgewichte u.v.m.) entstanden, mit denen neue Kunststücke eingeübt werden sollen. Kostüme und Bühnenbilder sollen von den Kindern selbst erstellt werden, wobei die Eltern natürlich als Unterstützung herzlich im Zirkus Beppolino willkommen sind. Seit 2003 gibt es zudem noch jeden Freitag eine Zirkuswerkstatt wo repariert, gebastelt und entworfen wird. Zudem üben die Clowns und werden weitere Zaubertricks ausprobiert.
Im folgenden Kapitel soll nun anhand einer Reise durch die Jahre die Arbeit von Beppolino genauer vorgestellt werden.
Im Laufe der vergangenen fünf Jahre wurde eine Vielzahl von Projekten durchgeführt und sind viele Vorstellungen gegeben worden. Die Resonanz der Besucher, der Eltern, der Presse, der Verantwortlichen und v.a. der Kinder war immer sehr positiv.
Ein wichtiger Punkt für das Gelingen der Arbeit ist das Ehrenamt: Auch die Eltern der kleinen Künstler können sich einbringen. Schließlich brauchen Akrobaten, Artisten und Clowns ja auch die notwendigen Kostüme. So entstanden richtig tolle Kleider, die aus den Akteuren echte Zirkusdarsteller machen. Zudem helfen Eltern beim Marionettenbasteln, Musikinstrumente entwerfen, kochen und der Betreuung der Zirkuswerkstatt. Wir haben immer schon viel mit den Eltern gemacht und das war uns wichtig so Hans Jäger.
An den Aktivitäten des Mitmachzirkus nehmen pro Aktion im Durchschnitt 60-80 Kinder teil. Mit dem Zirkusdirektor, dem Zeltwart Willi Wichtig, dem Clown Beppolino und vielen anderen Akteuren studieren die Kinder ein buntes Programm ein. In verschiedenen, angeleiteten Gruppen können die Kinder jonglieren, Einrad fahren, Schlangen beschwören und vieles mehr. Heute sind die verschiedenen Bestandteile des Zirkus:
Die verschiedenen Bewegungsaktivitäten – gleich welcher Art – wirken sich positiv auf motorische Fähigkeiten, Fitness und Gesundheit aus. Sie steigern je nach Übungen, die Kondition, die Koordination, Kraft, Flexibilität und Ausdauer. Es werden die Leistungsfähigkeit und die Willenskraft gesteigert und soziale Kompetenzen, wie z.B. Fairness, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Verlässlichkeit gefördert. In der Kinderzirkusgemeinschaft gibt es keine Probleme zwischen den Geschlechtern und den verschiedenen Kulturen. Der Zirkus bietet allen eine Heimat. Sie finden hier Halt und Geborgenheit. Es ist ihr Zirkus. Sie empfinden Genugtuung, weil sie ihren Einsatz für die Sache als sinnvoll erleben und entsprechend Anerkennung finden. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, sich in tollen Rollen auszuprobieren, lernen neue Fähigkeiten und präsentieren sich voller Stolz einem großen Publikum.
Einmal wöchentlich immer dienstags von 15.00 bis 18.00 Uhr trifft sich heute die Gruppe in der Turnhalle der Hans-Christian-Andersen-Schule. Regelmäßig kommen 15 Kinder zwischen 6-17 Jahren. Die Zirkuskinder haben so ein Mal wöchentlich die Möglichkeit, mit Fachkräften ihre Kenntnisse in Akrobatik, Jonglage, Seiltanz, Einradfahren, Zaubern und andere Zirkuskünste zu verbessern. Das gesamte Projekt wird von einem hauptamtlichen Mitarbeiter, unterstützt von Honorarkräften, kontinuierlich begleitet.
Aus den Springflöhen entwickelte sich ein Zirkusprojekt, das im Jahr 2000 unter dem Namen Beppolino erstmals von sich Reden machte. In dem Jahr startete das Bürgerzentrum zum ersten Mal mit der Ferienpass-Aktion mit dem Zirkus Beppolino. Da vielen Teilnehmern der Ferienspaß viel zu kurz erschien, bildete sich eine feste Zirkusgruppe. Der Name Beppolino entstand übrigens nach dem Clown Beppo und dem Wunsch der Kinder, diesen Namen für den Zirkus zu nehmen. Der Beginn war die zweiwöchige Aktion innerhalb der Schulferien im Werftpark mit 60 Kindern und der abschließenden Gala auf dem Vinetaplatz in Gaarden. Für diesen Abschluss besaß der Zirkus schon ein großes Zelt, das er über eine großzügige Spende erhalten hatte.
